Basic – Ebenenmodi

Vor einigen Wochen habe ich mal im Discord für @Kor die Ebenenmodi in Photoshop versucht zu erklären. Da ich das ganze dann schon mal aufgeschrieben habe, dachte ich, ich kann es auch direkt in Form bringen und hier als Basic Tutorial anbieten, damit evtl. noch mehr Leute was davon haben :) Dadurch das es eine Rekonstruktion eines Discordchats ist, ist das ganze ein wenig anderes geschrieben wie sonst.

Also dann starte ich mal :D

Ich nutze genau 6 Ebeneneinstellungen (Ebenenmodi). Also die 6 zu fast 90% wenn sich mal was anderes dazu verirrt ist das echt durch ausprobieren entstanden.

Bei diesen 6 Ebeneneinstellungen weißt du im Grunde am Ende immer was passiert. Die Füllmodi, die du am Ende am häufigsten nutzen wirst, mach ich dir mal ein Sternchen dran.

Ich zeige es dir zuerst mit einer Schwarzweißtextut, nämlich dieser hier.

[Bild: c3Yrkj.jpg]

Das macht das ganze denke ich am Ende am deutlichsten. Danach zeige ich es dir noch mal in bunt.

ABDUNKELN:

Abdunkeln nimmt die Weißanteile in einem Bild weg. Nicht sehr kräftig und es wirkt schattig

[Bild: c3Y5AQ.png]

MULTIPLIZIEREN: ***

Wenn du das ganze noch deutlicher haben möchtest nimmst diesen Modus.

[Bild: c3YBlW.png]

Diese beiden Modi benutzt du am besten bei hellen Grafiken. Wenn du einen weißen oder sehr hellen Hintergrund hast und darauf ein Muster sichtbar haben magst wie z.B: hier dieses schwarze Muster

[Bild: c3YmoA.png]

AUFHELLEN:

Aufhellen ist wie Abdunkeln, nur das hier der Schwarzanteil verschwindet. Aber nicht sehr kräftig.

[Bild: c3KyQp.png]

NEGATIV MULTIPLIZIEREN:***

Hier siehst du es deutlicher. Alles was weiß ist, bleibt erhalten, alles was schwarz ist verschwindet. Hast du eine Textur in dunkel grau, bleibt so ein leicher Schleier über der Grafik.

[Bild: c3YGNY.png]

Diese beiden Modi sind am besten geeignet für dunkle Grafiken, auf denen man weiße Texturen oder Muster sichtbar haben mag wie z.B. hier das Weiß

[Bild: c3YS7x.png]

Dann hast du noch

WEICHES LICHT: ***

Das ist immer gut um deiner Grafik Tiefe zu geben.

Das heißt, alle Stellen die unter der Textur, die schwarz sind, werden abgedunkelt, alle Stellen die weiß sind, aufgehellt. Das ist gut um den ganzen Licht und Schatten zu geben. z.B mit einer solchen Texturen

[Bild: c3YaVs.jpg]

Hier siehst du mal was ich meine

[Bild: c3KWef.png]

Bei Grafiken hat das keine offensichtliche Wirkung, aber man erkennt es, wenn man es nutzt

[Bild: c3Kdr6.gif]

Und zum Abschluss gibt es noch

DIFFERENZ:

Das ist am allerbesten wirklich nur mit schwarzweiß Texturen zu nutzen oder mit weißem Text.

Da alle Stellen unter der Textur oder dem Text die im Original weiß sind, dann so einen Invertierten look bekommen. Wie bei einem Fotonegativ.

[Bild: c3Kdr6.gif]

Das ist gut wenn du z.b Schrift auf unterschiedlichen Hintergründen besser lesbar machen willst oder halt deine Personen ivertieren (den Ausdruck sieht man manchmal bei Challenges und damit ist Differenz gemeint, oder bei den Einstellungsebenen Umkehr) möchtest so wie hier in den Beispielen

Textur auf Differenz

[Bild: c3YFQn.png]

Schrift auf Differenz

[Bild: c3Ylo2.png]

Aber wie gesagt nur, wenn es weiß ist.

Sooo und das ganze nun in Bunt. Dazu hab ich mal diese Textur hier genommen

[Bild: c3Yq5O.jpg]

ABDUNKELN

[Bild: c3YAk8.png]

MULTIPLIZIEREN

[Bild: c3YuRm.png]

Das ist cool, wenn du z.B eine solche Textur hier hast, und willst einen Teil in deiner Grafik einfärben so wie hier

[Bild: c3YcZN.jpg]
[Bild: c3YOsq.png]

AUFHELLEN

[Bild: c3YX7M.png]

NEGATIV MULTIPLIZIEREN

[Bild: c3YQp5.png]

WEICHES LICHT

[Bild: c3Y6VD.png]

DIFFERENZ

[Bild: c3YUAP.png]

Bei den bunten Sachen siehst du, dass es auch darum geht, die helleren Farben reagieren hier wie weiß, nur eben nicht so deutlich) und die dunkleren Farben wie schwarz nur eben auch nicht so deutlich. Alle anderen Modi müsstest du dann von Grafik zu Grafik testen, falls dir eben diese 6 Einstellungen nicht weiterhelfen. Damit kommst du aber schon echt weit.

THAT´S IT herz

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