Lektion 1 – Basic – Kaschieren von schwierigen Stellen

Kaschieren von schwierigen Stellen

oder zähl bis zehn und finde mich!
[Bild: TzD3xLz.gif]

Ich schreibe hier mal kurz, wie man schwierig freizuestellende Stellen bei Grafiken kaschieren kann.

Es gibt 3 wichtige Arten von Bildern die schwer zu bearbeiten sind bzw schwer freizustellen.

1. Bilder mit zu dunklem Hintergrund

 

[Bild: Y4ZCEo7.png]

Gott diese Haare frei zustellen bei dem Hintergrund ist einfach UNMÖGLICH egal welche Technik man anwendet. Ist einfach so. Punkt. Da gar nicht lange und viel probieren. Das kostet nur Zeit, Kraft und Nerven die keiner von uns gerne verschwendet.

Man legt es auf eine Grafik und dann. Man verzweifelt. Aber das macht so überhaupt nix, denn man kann es sich auch einfach machen. Also. Bild auf die Grafik und dann hinter das Foto eine neue Farbebene legen (Ebene –> Neue Füllebene –> Farbfläche) bei älteren Photoshop Versionen kann das auch anders heißen aber ähnlich.

Es öffnet sich dieses Fenster

[Bild: Pqa4pV6.png]

Nimm das Pipetten Werkzeug

[Bild: XGwrCgg.png]

und klicke damit auf den Hintergrund des Bildes aber so dicht es geht an die Haare ran.

[Bild: 6YFbq2P.png]

Du siehst damit bekommt der Hintergrund eine dunkle Farbe aber man sieht noch die Ränder des Fotos, dass ist so, weil das Foto unterschiedliche Farben hat und nach außen hin meist dunkler wird.

Dann gib dem Bild eine Ebenenmaske und nimm einen weichen großen Pinsel. Dann nimm die Ränder des Bildes so weit weg, dass die Übergänge passen. Und du siehst, es fällt schon gar nicht mehr auf.

[Bild: DUprAra.png]

Jetzt kannst du auf dieser Grafik Texturen verwenden. Aber (und damit bin ich ja fast schon im nächsten Lektionsthema drin) bei solchen dunklen Bildern passen am besten Texturen wie diese hier 1, 2, 3, 4, 5,) also selbst dunkle mit einem hellen Effekt darauf.

Wenn du nun eine dieser Texturen auf die Grafik legst und die Ebeneneinstellung auf Negativ multiplizieren stellst, sieht es schon so aus

[Bild: vsyRvM5.png]

Ds sieht schon nett aus aber das stört sehr im Gesicht. Daher geb ich der Textur eine Ebenemaske und nehme sie über der Gesicht und den Haaren etwas weg.

[Bild: JFWObWa.png]

Sieht schick aus, fast wie gewollt und man kann noch ein oder zwei Bilder einfügen die man gut freistellen konnte. Das ist schon mal so ne gute Grundlage. Also entweder nun ein Bild dazu nehmen, dass man gut Freistellen kann und damit die Stile mixen (auch ein Thema der nächsten Lektion) oder man nimmt noch ein solches Bild und blendet es auch noch mit ein.

Du kannst auch das ganze zu einer hellen Grafik machen. Lege eine Textur wie diese hier darüber. Also weiß/cremfarben mit einem schwarzen Klecks/Muster. Bei solchen Texturen erst mal den Kontrast erhöhen. Das schwarz muss richtig deutlich raus kommen. Entweder Kontrast erhöhen oder mit der Selektiven Farbkorrektur das schwarz dunkler machen.

Dann auf die Grafik legen und auf Negativ multiplizieren stellen. Damit wird das schwarz durchsichtig und je dunkler ist war um so klarer kommt das Bild darunter hervor.

[Bild: SbIcAys.png]

Wenn die Textur zu schmal ist wie hier einfach bei der Textur mit der Pipette rein klicken und dann die Ebene links und rechts mit dem Pinsel auffüllen. Und mit einer Ebenenmaske die Textur ein wenig über dem Gesicht wegnehmen.

[Bild: rsD3Ngj.png]

Damit hast du ne schöne Grundlage für eine helle Grafik.

2. Unruhiger Hintergrund

 

[Bild: 603Z18K.png]

Das Bild ist nett aber wenn man es freistellt sieht es gerade am Kopf sehr unsauber aus und man wird WAHNSINNIG, wenn man versucht es sauber und ordentlich freizustellen. Daher gehe ich hier genau so vor wie bei Variante1. Ich klicke mit der Pipette in eine Farbe nahe am Kopf und lege einen Hintergrund mit genau dieser Farbe hinter das Bild. Dann stelle ich das Bild frei und dann sieht man, was ich meinte mit den unsauberen Haaren.

[Bild: Wh9dTZS.png]

Damit ich mich da nicht abmühe hab ich jetzt zwei Möglichkeiten. Einmal kannst du eine Pattern wie diese hier dahinter legen. Dabei achte ich auf die richtige Farbwahl. Es sollte auch grün sein, damit eben das unsaubere vom kopf darin unter geht.

[Bild: gRLSFdn.png]

Oder du nutzt eine PNG so wie diese hier. Und damit kannst du entweder hinter der Person (links) oder vor der Person (rechts) die schlecht ausgeschnittenen Haare verdecken. Und es sieht aus als wolltest du das ganze so.

[Bild: qWJHIkV.png]

 

3. Accessoires

 

[Bild: vFSFN3x.png]

Manchmal hat man solch ätzende Bilder wie das hier oben, da gibt es ein Accessoire das zu sehr mit dem Hintergrund verschmilzt wie z.B. der Schleier auf diesem Bild. Wenn man da versucht was frei zu stellen wird das nix. Das kann nie funktionieren. Daher auch hier sich lieber erst gar nicht wild machen und es ewig versuchen.

Hier hast du zwei Möglichkeiten je nachdem welche Art von Grafik du machen magst. Also hell oder dunkel.
Bei einer dunklen Grafik auch wieder den Hintergrund mit der Pipette festlegen und dazu auf den dunklen Rand des Bildes klicken. Auch wieder mit der Ebenenmaske und einem Pinsel den Rand leicht wegnehmen.

[Bild: gRnfiMk.png]

Bei einer hellen Grafik auf den orangenen Schein klicken und dann alles mit dem Pinsel wegnehmen, was dunkel ist.

[Bild: EvizL01.png]

Nun könnt ihr eine solche Textur für eine helle Grafik nehmen oder eine solche für eine dunkle Grafik nehmen.

Bei der hellen Grafik die Textur auf Multiplizieren stellen und bei der dunklen auf Negativ multiplizieren.

Nicht vergessen der Textur auch eine Ebenenmaske geben und dann die Textur mit einem weichen Pinsel über der Person etwas wegnehmen.

[Bild: 6FcO29k.png]

 

[Bild: ak1JUrg.png]

Auch damit hast du nun zwei passable Grundlagen für eine schicke Grafik ohne doch groß mit Freistellen aufzuhalten.


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