Lektion 1 – Extra – Blends und ihre Tücken

Blends und ihre Tücken

oder so groß sah es am Anfang gar nicht aus!
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Ich versuch euch hier einmal das Thema Blends näher zu bringen und damit die ganzen Kleinigkeiten auf die man achten kann und sollte um ein Blend schön zu gestallten. Ich starte zuerst mal mit der Defiinition von Blend.

Was genau ist ein Blend?
Darauf gibt es im grunde nur eine wirklich richtige Antwort und die lautet :”Alles was wir mit Grafiken tun gilt als Blend.” Aber diese Antwort bringt euch nicht wirklich weiter. Daher drösel ich das jetzt noch mal ein wenig auf.

Blenden ist die Tätigkeit (die erkläre ich noch mal hier) die wir beim bearbeiten unserer Grafiken meist ausführen. Daher fällt unter ein Blend eigentlich echt alles. Manche Grafiken fallen allerdings raus, da sie durch ihre Größe schon einen festen Namen haben

Icons = 100×100, 150×150

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Signaturen = liegt zwischen 380×180 und 500×220

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Wallpapers = Ein Wallpaper richtet sich von der Größe her immer nach der Auflösung des eigenen Monitores. Die gängigsten Größen sind 800×600 (noch ganz alte Monitore), 1024×768 und 1680×1050. Aber je nach Monitor ist das auch anders.

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Banner = bei Challenges meist 700×110 und bei allem anderen eher so um die 550×250

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Blends = theoretisch ist nun ein Blend alles was vom Tage übrig blieb. Bzw alles andere. In der Regel bleiben die meisten aber in einer Größe zwischen 500×600 und 500×700

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Ich persönlich bevorzuge bei einem Blend die Größe 800×600. Es hat sich einfach so eingespielt und blieb auch so. Früher hab ich jedes Blend in der Größe meines Desktops gemacht, also in Wallpaper größe, einfach damit ich es zur Not als Hintergrund nutzen kann, dass mache ich heute kaum noch, sondern mache dann geziehlte Hinterrgründe. Keine Ahnung warum. Is eben so.

Nachdem das erst mal geklärt ist gehts ans Eingemachte. Wie bei jeder anderen Grafikart überlege ich mir vorher was für eine Art von Blend ich haben mag, denn danach richtet sich der Hintergrund bzw die Texturen und die Bilder.

Die Frage die sich mir zuerst stellt ist Hart Cut oder Soft blend. Also freigestellte Bilder oder blenden?

Hartcut sind solche Grafiken wie diese beiden

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Softblend dagegen sind solche Grafiken wie diese beiden

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Je nach Art der Grafik müssen eben auch die Bilder ausgewählt werden. Wie ich schon mal bei den Icons kurz erklärt habe, kann man aus solch einem Shoot oder aus einem solchen sehr gut Grafiken mit Hartcut aber auch mit Softblend machen. Das geht beides.
Bei Shoots wie diesem oder diesem geht freistellen fast unmöglich und mit solchen Bildern kann man nur blenden.

1. Personen arrangieren

Also alles erkläre ich nun nicht noch mal, da ich es im Infothread 1-3 im Grunde schon erklärt habe oder erklären werde. Größe und Position, verwenden von Texturen und auch der Fokus hat ja bei jeder Grafik seine Gültigkeit.

Aber ein oder zwei Sachen vielen mir dann doch noch ein.

2. Personenanzahl

Gerade bei Blends ist man geneigt, bei viel Platz auch viele Personen zu nehmen.

Wenn ihr euch aber mal meine Blends so am Stück anschaut werdet ihr merken das ich immer so zwischen 1-4 Personen nehme. Natürlich gehen auch viel mehr und das sieht auch oft sehr schick aus. Aber gerade zu Beginn sollte man sich erst mal “nur” mit weniger Personen anfreunden.

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Wie man an einem meiner alten Grafiken sieht, sind mehr Personen einfach nur furchtbar. Die sind alle viel zu groß und nehmen mir damit jeden Raum auf meiner Grafik. Alle auch gleichgroß (Die Textur und die Farbe spreche ich jetzt mal so gar nicht an *grusel*)

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3. Personengröße und Platz

Ich nehme immer eine Person die besonders groß ist. ABER ACHTUNG!! Groß heißt nicht Raumfüllend. Wenn ihr euch meine Beispielblends oben anschaut, seht ihr, dass auch die größeren Personen immer noch Raum nach oben Platz haben. Keine stößt an den oberen Rand der Grafik an. Die meisten haben sogar nocht die obligatorische “Handbreit platz” zum oberen Rand. Meistens sind die Hauptpersonen ca 70-80% so groß wie die Grafik. Sie gehen NIEMALS über die ganze Grafik.

Die anderen Personen sind alle bis zwischen 50-70% kleiner als die Hauptperson. an den folgenden Beispielen zeige ich euch einmal warum ich das so mache. Ich hab einmal bei drei Blends nur die Personen rausgenommen und den Platz den ich auf der Grafik haben rot markiert.

[Bild: TYZgyd8.png][Bild: EBLCBWZ.png]

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Wie ihr jetzt ganz deutlich seht, habe ich enorm viel Platz auf meiner Grafik rund um die Personen rum. Meine Grafik besteht zum größten Teil aus Background und Text und nur zu, naja vielleicht 1/3 aus Personen.

Dadurch habe ich unheimlich viel Platz für die Gestalltung meiner Grafik. Ich kann Text gut anbringen, ich kann Texturen und Elemente gut unterbringen und ich habe kein Problem damit, dass ich sie in eine Ecke quetschen muss da sonst kein Platz ist. (der Tipp gilt übrigens für jede Art von Grafik).

4. Platzierung

Für den Anfang hilt es ganz gut, wenn ihr Hilfslinien zur Unterstützung nutzt und damit euer euer Blend in 4 Bereiche einteilt. Legt die Hilfslinien genau in die Mitte der vertikalen und horizontalen und orientiert euch daran.

Ich nutze gerne den Grafikmittelpunkt aber ich bin auch öfter außerhalb dieses Punktes. Schaut das ihr da Abwechslung rein bringt.

Nur mal eben schnell zum zeigen hab ich hier drei Blends bei denen alle Personen außerhalb des Mittelpunktes sind.

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5. Bindeglied

Es gibt bei jedem Blend oder auch bei jeder Grafik ein “Bindeglied” zwischen den Personen. Das kann Text sein, dass kann eine Textur oder eine PNG sein. Irgendwas, was die Personen zusammen hält und sie nicht so im leeren dar stehen lässt oder auch Personen die dicht beieinander stehen, trennt ohne aufdringlich zu sein.

Als Beispiel nehme ich einmal dieses Blend. Die beiden Personen stehen sehr dicht beieinander und die Schrift gilt hier als Bindeglied zwischen den beiden.

[Bild: 9vO7CGI.png]

Ohne Text würden beide sehr trostlos wirken und einfach “voreinander” platziert

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Wenn der Text an der Seite liegen würde, wäre der Text losgelöst von der gesamten Grafik. es liegt da als würde er nicht dazu gehören und die beiden Frauen würden immer noch nicht zusammen gehören.

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Mit dem Text zwischen den beiden Frauen ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild und die beiden Frauen werden durch den Text verbunden.

[Bild: 9vO7CGI.png]

Hier hält der Spiegel alles zusammen

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Hier sind es die PNGs um die Personen

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Hier ist es auch die Schrift und der Lichteffekt

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Ihr seht also Personen sollten nie einfach nur wahllos auf eine Grafik gesetzt werden wo eben gerade Platz ist sondern sollten bewusst durch ein Element miteinander in Kontakt stehen. Daher die Personen NIEMALS zu weit weg von den Elementen weg setzen sondern gerne auch mal näher zusammen rücken. Näher zusammen heißt nicht immer direkt vor oder nebeneinander, durch die Elemente die Verbinden kann man Personen auch mal auseinander platzieren.

Übungsaufgaben

  • Erstelle 2 Blends. Eines mit Hartcut, eines mit Softblend . Überlege dir bewusst was du machen möchtest. Verbinde die Personen durch ein Element wie Schrift, PNGs, Licht. Nutze maximal 3 Personen die du außerhalb des Mittelpunktes platzierst.

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