Basics – Texturen optimal in Grafiken ziehen

Viele werden sich vielleicht jetzt denken WHAT??? Was tut sie? Muss man das echt aufschreiben??? Bisher dachte ich das auch. Ich hab aber in den letzten 3 Wochen bei 6 verschiedenen Usern immer das selbe geschrieben so das ich dachte, aha, da scheint es dann doch irgendwie (auch aus Faulheitsgründen meinerseits Lol – weil einmal schreiben und nicht 6 mal) angebracht zu sein es einfach mal kurz aufzuschreiben.

So ich verzettle mich mal wieder in Geschwätz, daher fang ich nun einfach mal an. Happy

Dies is ein ganz simples Basic/Grundlagen Tutorial. Dauert keine 2 Minuten beim nachmachen und kann aber bei manchen vielleicht helfen.

Die vielen User die ich nun gesehen habe, ziehen ihre Texturen direkt vom Desktop oder vom Ordner aus auf ihre Grafik. Für mein Beispiel liegen meine beiden Texturen (1 und2)einfach mal auf meinem Desktop

[Bild: 91wOxKi.png]

Wenn man diese nun anklickt, mit der linken Maustaste gedrückt hält und dann die Maus über seine Grafik fährt und die Taste los lässt, dann hat man die Textur auf der Grafik.

Das müsste dann so aussehen

[Bild: OUD2v2J.png]

oder so

[Bild: KDdPasR.png]

Eure Ebene ist direkt ein Smartobjekt und sieht so aus (hat z.B. das kleine weiße Viereck in der unteren rechten Ecke.

Zitat:Smartobjekte sind Ebenen, die Bilddaten von Raster- oder Vektorbildern (z. B. Photoshop- oder Illustrator-Dateien) enthalten. Mit Smartobjekten bleibt der Quellinhalt des Bildes mit allen ursprünglichen Eigenschaften erhalten und ermöglicht somit das nicht-destruktive Bearbeiten der Ebene.

[Bild: suogjih.png]
Einsatzmöglichkeiten von Smartobjekten:

Ausführen nicht-destruktiver Transformationen. Sie können eine Ebene skalieren, drehen, neigen, verzerren, perspektivisch transformieren oder verformen, ohne ursprüngliche Bilddaten zu verlieren oder die Bildqualität zu verringern, da sich die Umwandlungen nicht auf die Originaldaten auswirken.

Arbeiten mit Vektordaten, wie z. B. Vektorgrafiken von Illustrator, die in Photoshop andernfalls gerastert würden.

Ausführen nicht-destruktiver Filterungen. Sie können Filter, die auf Smartobjekte angewendet wurden, jederzeit bearbeiten.

Bearbeiten eines Smartobjekts und automatisches Aktualisieren aller mit diesem verknüpften Instanzen.

Anwenden einer Ebenenmaske, die mit der Smartobjekt-Ebene verknüpft ist oder deren Verknüpfung zur Smartobjekt-Ebene aufgehoben wurde.

Experimentieren Sie mit verschiedenen Designs, indem Sie Platzhalterbilder in geringer Auflösung verwenden und diese später durch die endgültige Fassung ersetzen.

Sie können nur dann Vorgänge durchführen, die Pixeldaten einer Smartobjekt-Ebene direkt ändern, z. B. Malen, Abwedeln, Nachbelichten oder Klonen, wenn diese zuvor in eine normale, gerasterte Ebene konvertiert wurde. Um Vorgänge durchzuführen, die Pixeldaten ändern, können Sie die Inhalte eines Smartobjekts ändern, eine neue Ebene über der Smartobjekt-Ebene klonen, Duplikate des Smartobjekts bearbeiten oder eine neue Ebene erstellen.

Im Fall der Texturen ist die Technik es so zu machen eher ungünstig für eure Texturen und für euren kreativen Fluss.

Ich habe bewusst eine Textur gewählt die sehr viel größer ist wie meine Grafikgröße und eine die sehr viel kleiner ist. Durch das einfacher herüberziehen und die Umwandlung in ein Smartobjekt passt sich die Textur automatisch der Größe eurer Grafik an. Im Fall meiner kleineren Textur bedeutet es die Textur wird vergrößert und in die Länge gezogen. Damit wird sie einmal unscharf durch das vergrößern und zum anderen verzerrt sie da sie da sie in meinem Fall auch in die breite gezogen wird. Siehe das Bild mit der Hand.

Die andere Textur die sehr viel größer ist, ist am Ende dann eben genau so groß wie die Grafik und wird damit automatisch verkleinert. Damit nehme ich mir aber die Möglichkeit sie hin und her zu schieben und vielleicht einen anderen Bereich der Textur zu zeigen ohne da irgendwie noch was zu duplizieren und zu fummeln.

Ein optimalerer Weg ist es, sich die Texturen in Photoshop zu öffnen, ganz normal wie alles was ich öffnen will über Datei –> öffnen.

[Bild: 6Fie1ht.png]

hab ich die gewünschten Texturen offen und meine eigene Grafikdatei erstellt geh ich über Fenster –> Anordnungen –> Nur schwebende Fenster

[Bild: 2Vnxo8Q.png]

Damit liegen alle Dateien die gerade geöffnet sind nebeneinander.

[Bild: OineP6C.png]

Geht nun auf die Textur und klickt mit der Maus auf das Ebenenfeld in eurem Ebenenfenster

[Bild: ZAHgYDk.png]

Einfach auf die Ebene klicken, mit der rechten Maustaste gedrückt halten und auf die Grafik ziehen. Genau wie bei der anderen Variante auch.

Ihr erkennt den Unterschied direkt z.B. bei der Textur mit der Hand
über das öffnen rein gezogen

[Bild: zbqSTzn.png]

 

über das ziehen rein gezogen
[Bild: OUD2v2J.png]

Ihr seht direkt das die Textur bei der Variante mit dem öffnen in PS ihren Originalzustand beibehält, nicht verzerrt und nicht unscharf wird.

Das selbe gilt für die ganz große Textur. Wenn ihr sie so auf eure Grafik zieht ist eure ganze Grafik damit bedeckt.

[Bild: EKKYV2u.png]

Die Textur selbst ist aber sehr viel größer.

[Bild: xnE09MB.png]

Ihr hab also jetzt die Möglichkeit die Textur noch zu verschieben z.B. das ihr das gelb mehr seht

[Bild: JcZl9M8.jpg]

So könnt ihr z.B. auch bei Icons “normal” große Texturen nutzen und sie bei 6 Icons so rum schieben das 6 verschiedene Bildausschnitte zu sehen sind aber am Ende nutzt ihr immer nur 1 Textur. Ihr habt so also sehr viel mehr Gestalltungsmöglichkeiten als wenn ihr sie anders auf die Grafik zieht.

Hier auch noch mal beide Varianten

über das öffnen rein gezogen
[Bild: 93jDboP.png]

 

über das ziehen rein gezogen
[Bild: KDdPasR.png]

So. Im Grunde war es das schon Happy
Die Variante Texturen auf eure Grafik zu ziehen indem ihr sie zuerst in PS öffnet, ist vorteilhafter als sie einfach direkt aus dem Ordner oder vom Desktop aus in die Grafik zieht.

Zitat:TIPP: Ihr könnt sie dennoch vom Desktop oder vom Ordner aus rein ziehen um sie zu öffnen. Ihr müsst nicht über das Menü gehen. Dazu einmal die Datei auf dem z.B Desktop anklicken, gedrückt halten und in PS ziehen. Dort aber NICHT über der Grafik los lassen sondern neben dem Grafikreiter

[Bild: 5TFkdvf.png]

Dann öffnet sich die Textur in PS genau so als wenn ihr über das Menü geht. Happy

[Bild: 0hchaoL.png]

Jetzt bin ich aber fertig Lol viel Spaß beim Texturen hin und her schieben. Happy


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